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COVID-19 Informationen

 

Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19

Auskunftspflicht für Flugunternehmen

Nach der Verordnung BGBl II 75/2020 „Bekanntgabe von Flugpassagieren“ sind Luftverkehrsunternehmen verpflichtet, auf Anforderung des Sozialministeriums der (je nach Lage des Flughafens örtlich zuständigen) Bezirksverwaltungsbehörde Passagiere zu melden, die sich in den letzten 14 Tagen vor Reiseantritt in einem Gebiet aufgehalten haben, für welches eine Reisewarnung aufgrund des SARS-COV-2 ausgesprochen wurde. Die aktualisierte Liste der Länder, für welche eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, ist auf der Homepage des Ministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten abrufbar.

Diese Auskunftspflicht gilt natürlich nur für Reisende, die sich in Gebieten mit aufrechten Reisewarnungen aufgehalten haben und auf einem in Österreich gelegenen Flughafen gelandet sind.

Sollte bei einem einzigen Passagier, der aus einem Gebiet mit Reisewarnung zurückgekehrt ist, eine Ansteckung mit Covid-19 festgestellt werden, ist das Luftverkehrsunternehmen verpflichtet – wiederum auf Ersuchen des Sozialministeriums –, der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unverzüglich die gesamte Passagierliste zu übermitteln.

Die Möglichkeit, diese Auskünfte einzuholen, besteht bis 30.06.2020. Sollte der zeitliche Geltungsbereich der Verordnung nicht verlängert werden, steht diese lediglich bis zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung.

 

01.04.2020

Mag. Barbara Kailbauer